• Annika Wicknig

Perfektion, loslassen und vertrauen


Heute durfte ich wachsen. Ich dachte, ich müsse alles perfekt machen, sonst läuft es nicht. Aber heute habe ich gelernt, dass das gar nicht stimmt.

Es ist okay, seine Energie zu geben und dann darauf zu vertrauen, dass sich der Rest findet. Es ist okay, eben mal nicht perfekt zu sein. Bewusst ist vielen von uns dieses klar, aber häufig sind es die kleinen Dinge im Leben, die es erschweren.


Perfektion und Vollkommenheit

Perfekt sein zu müssen bedeutet für mich: mich selbst zurückzustellen und ein Ideal zu erreichen, welches fast unerreichbar ist.

Wer ist schon unfehlbar? Selbst Papst Johannes Paul II. hat zu Beginn seiner Amtszeit erklärt: er würde von dem Recht des Papstes auf Unfehlbarkeit keinen Gebrauch machen. Somit halten sich selbst großartige Persönlichkeiten mit der eigenen Unfehlbarkeit zurück – aber ich oder wir verlangen von uns Perfektion in so vielen Bereichen.

Dieser Drang zur Perfektion ist häufig ein Mechanismus, um Liebe, Anerkennung und Achtung zu bekommen oder ein Schutzmechanismus, damit wir nicht weitergehen müssen.

Reichen oftmals nicht auch 80 - 90 Prozent aus? Muss es immer gleich komplett perfekt sein, besser als bei anderen? Für mich war das lange Zeit eine Ausrede, denn ich musste nicht springen. Solange ich nicht sicher war, dass es perfekt werden würde, habe ich nicht angefangen. Das Ergebnis war, dass ich einfach passiv auf den Tag gewartet habe, an dem ich es „können“ würde. Aber dieser Tag kann ohne Übung nicht kommen. Auf diesen Tag würde ich immer noch warten, denn es würde mich auch komplett überfordern, etwas von heute auf Morgen perfekt beherrschen zu müssen – und dennoch habe ich es von mir verlangt. Kein Athlet der Welt wartet und erwartet ohne Übung Perfektion, sondern sie trainieren, fallen hin, stehen auf, lernen und gehen weiter! Wie siehst du Perfektion?


Diesen Perfektionsdrang konnte ich erst erkennen, als ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich mich immerzu selbst blockiere und zurückhalte.

Ich durfte lernen, loszulassen und zu vertrauen. Ein Schritt, der nicht gemacht wurde, ist genau so schlecht wie einer in die falsche Richtung. Jeder Schritt, den du machst, bewegt dich und dadurch bewegt sich auch etwas in dir. Jeder Schritt, den du nicht tust, aus einem Drang zur Perfektion heraus, wird dich nur weiterhin festhalten. Du kannst darauf vertrauen, dass genau das, was du gerade lernst, richtig ist für dich. Du kannst diese Perfektion loslassen und die neu gewonnene Freiheit genießen. Natürlich wirst du fallen, aber du stehst auch wieder auf, trainierst weiter und erreichst deine Ziele. Du hast gar keine andere Möglichkeit, wenn du weitergehen möchtest. Es gibt keinen Weg, der in Watte eingepackt ist, nur damit du dich nicht verletzt, denn gerade durch diese Rückschläge lernst du. Die Rückschläge im Leben sind es, die dich voranbringen und dein Wissen erweitern. Durch einen leichten Weg, der dir quasi in den Schoß gelegt wird, ist es viel schwerer zu lernen als durch die eigenen Entscheidungen, die eigenen Fehler und die eigenen Rückschläge.

Du kannst darauf vertrauen, dass sich alles fügen wird. Es wird alles gut und genau richtig sein. Du darfst das zulassen und deinen Weg gehen, auch wenn du dich gerade noch unsicher fühlst beim ersten Schritt. Was kann passieren?


Voll Vertrauen in deine und meine Fähigkeiten

In Liebe

Annika Wicknig

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